Deutsches Musikfest – zweiter Tag mit Veranstaltungstipps

Musiker sind über alle in der Stadt

Die Veranstalter sind mit dem Auftakt des Deutschen Musikfestes sehr zufrieden. „Die Anreisen aus ganz Deutschland haben gut geklappt“, sagt Michael Weber, Projektleiter des Festes bei der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. „Auch sonst sind wir mit dem Auftakt sehr zufrieden.“ 

Die Konzerte sind gut besucht. „Wir freuen uns sehr, dass auch viele Osnabrücker an unseren Veranstaltungen teilnehmen.“ Seiner langjährigen Erfahrung nach läuft der erste Tag in der Regel etwas langsamer an, „aber hier ist schon sehr viel los.“ 

Mittlerweile singt und klingt es überall in der Innenstadt. Die Teilnehmer haben ihre Quartiere bezogen und bevölkern – wenn sie nicht ohnehin selbst spielen – die Stadt. Ein wichtiger Anlaufpunkt ist die Sporthalle der Domschule, in der die Frauen und Männer mehr als 21.300 Mahlzeiten einnehmen – auch dort spielt übrigens Blasmusik. 

Stärkung zur Mittagszeit: Die Teilnehmer am Deutschen Musikfest bekommen in der Sporthalle der Domschule ein Mittagessen – natürlich begleitet von Live-Musik.

Veranstaltungstipps für den heutigen Freitag: 

Heute ist die ganze Stadt eine Konzertbühne. Ein Höhepunkt des Tages ist das 360-Grad-Konzert ab 21.30 Uhr auf dem Markt. Der Eintritt ist frei. Mit Musik, Licht und Laser wird die Geschichte der Blasmusik erzählt. 

Das Musikkorps der Bundeswehr unter Oberstleutnant Christoph Scheibling spielt um 19.30 Uhr in der OsnabrückHalle. Das Orchester spielt deutsche und internationale Klassiker sowie aktuelle Neuerscheinungen symphonischer Bläsermusik. Dabei sind auch Titel wie „70 Jahre Grundgesetz – Eine deutsche Geschichte“. Für Besucher kostet der Eintritt 16 Euro, Teilnehmer des Festes wie zum Beispiel Helfer mit Ausweis zahlen sieben Euro. 

Der Konzertzyklus „Hymnus“ ist ab 15 Uhr in der Marienkirche zu hören, gespielt von der Sächsischen Bläserphilharmonie mit Osnabrücker Posaunenchören. Eintritt für Besucher 14 Euro, für Teilnehmer mit Ausweis sieben Euro. 

In der Lagerhalle treten nacheinander die Botschafter des Festes Tilmann Dehnhardt und Andreas Martin Hofmeir auf, der erste um 19 Uhr, der zweite um 21 Uhr. Tillmann Dehnhardt ist ein Jazzsaxophonist und -flötist. Mit sei-nem Programm „The Interflutactic Souloconcert“ betreibt er flötistische Bauchrednerei. Eintritt: Besucher acht Euro, Teilnehmer mit Ausweis drei Euro. 

Andreas Martin Hofmeir hat als erster Tubist überhaupt den ECHO Klassik als „Instrumentalist des Jahres“ gewonnen und ist Gründungsmitglied der bayerischen Kultband LaBrassBanda. Das hält ihn nicht davon ab, in der Lagerhalle Kabarett zu machen und von seinen Erfahrungen als Tubist und Weltreisender zur berichten. Eintritt: Besucher acht Euro, Teilnehmer mit Ausweis drei Euro.

Bildquellen

  • Musiker sind über alle in der Stadt: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
  • DMF Mittag: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein