FDP Ratsfraktion kritisiert Alleingang des OB als unüberlegt und übereilt

Den Neumarkt wieder als zentralen Busbahnhof einzurichten, ist zum jetzigen Zeitpunkt der falsche Schritt, kritisiert der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Oliver Hasskamp.  Das schaffe Chaos und Mehrkosten für den Steuerzahler in unbekannter Höhe. Wieder werde das Rad in Osnabrück zurückgedreht.

Sinnvoll wäre es, die neu eingerichteten Haltestellen mit Schülerverkehren über einen längeren Zeitraum zu testen. Dadurch käme man dem Ziel näher, den Busverkehr auf dem Neumarkt zu reduzieren bzw. ganz aufzugeben. Gleiches gelte für die vordere Johannisstraße. „Hierzu fehlen dem OB Weitsicht und Mut. Wir haben die Sorge, dass am Neumarkt erneut Steuergelder verschwendet werden, gleiches gilt für die geplante Betondecke“, so Hasskamp.

Hintergrund:

Anfang August sollte die Neugestaltung des Neumarktes beginnen. Für die Dauer der zweijährigen Bauarbeiten hatten die Stadtwerke einen Baustellenfahrplan erarbeitet – ohne Halt der Busse auf dem Neumarkt.

Die Bauarbeiten sind bis auf Weiteres verschoben worden, weil es Probleme mit dem Beton gibt, der dort verbaut werden soll. Jetzt hat der OB bestimmt, dass die Busse vorerst wieder über den Neumarkt fahren sollen.

Bildquellen

  • Bushalte: stux