Warum das Osnabrücker Bergrennen Kultcharakter hat

von links: Der Favorit am Berg, der amtierende Europa-Bergmeister Christian Merli (Italien), Bernd Stegmann, Organistor des Bergrennens (msc-osnabrueck.com) und der Sieger des Rennens, der Vorstandsvorsitzende der Osnabrücker Stadtwerke, Christoph Hüls

Das KULT – Rennen am „Uphöfener Berg“

Bei der 52. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens heute am 4. August dürfen sich die Besucher auf ein Feuerwerk an grandiosen Automobilen des Rennsports freuen – 200 Piloten aus ca. 15 Nationen bieten beim 5. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup 2019 einen spannenden sportlichen Fight auf der 2,030 km langen Piste des legendären „Uphöfener Berges“ in Hilter-Borgloh.

Automobilsport in dieser Vielfalt ist einmalig, die Rennfahrer kommen gerne hier hin, auch wegen des tollen und herzlichen Empfang durch die Organisatoren des Rennens, allen voran Bernd Stegmann.

Die Fans des europäischen Bergrennsports freuen sich auf den amtierenden Europa-Bergmeister Christian Merli (Italien). Mit seinem Osella FA 30 LRM eilt er bei allen Läufen zur Europameisterschaft von Sieg zu Sieg und stellt dabei einen Streckenrekord nach dem anderen auf. Es ist der einzige Start des sympathischen Titelträgers, der 2018 auch noch die hochkarätige italienische Meisterschaft für sich entscheiden konnte, in diesem Jahr in Deutschland. Er gilt natürlich als Top-Favorit auf den Sieg, doch die internationale Konkurrenz ist äußerst groß.

Erstmals hat das große E-Zelt mit dem Fahrerlager der rund 25 Elektro- und Hybridfahrzeuge zentral „im Herzen des Fahrerlagers“ einen neuen Standort gefunden.

Im großen E-Zelt werden nicht nur die teilnehmenden Fahrzeuge präsentiert, erstmals gibt es hier auch Aktionen, Spielfläche und viel Spaß für die Gäste und besonders die kleinen Besucher; auch eine Kinderbetreuung steht zur Verfügung.

Vor dem Start im linken Elektro-Kart mit Christoph Hüls und rechts Christan Merli im Kart mit Verbrennermotor

Wie sollte man besser einen Vergleich der Leistungsfähigkeit und Beschleunigung dokumentieren, als in einem direkten Vergleich eines Elektro-Karts und eines Karts mit herkömmlichen Verbrennermotor. Bereits am Freitagnachmittag nach der diesjährigen sehr gut besuchten Pressekonferenz gab es hier einen spannenden Vergleich.

Das macht das Osnabrücker Bergrennen aus- gemeinsame Freude von Sieger und Verlierer über den Spaß an der gelebten Technik

Der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Christoph Hüls lieferte sich mit seinem E-Kart ein Rennen mit keinem geringeren als dem amtierenden Europa-Bergmeister Christian Merli aus Italien. Merli fuhr in einem Kart mit herkömmlichen Verbrennermotor und musste sich auf der kurzen Distanz von 50 Metern geschlagen geben.

Europameister Christian Merli mit der Zeit von 6,37 Sekunden versus unglaublichen 5,02 Sekunden von Sieger Christoph Hüls über die 50 Meter Distanz

Wie uns der Osnabrücker Stadtwerkevorstand Hüls vor dem Rennen verriet, war davon auf der kurzen Distanz auszugehen, da das E-Kart über ein höheres Drehmoment verfügte. Bei den Zuschauern sorgte das kleine Rennen für großes Aufsehen und noch größeres Erstaunen über die Leistungsfähigkeit der neuen Antriebstechnik.


Darum lieben wir das Bergrennen: Hier arbeitet das Team von Andreas Voss. Seit letztem Oktober ist der Westfale stolzer Besitzer eines Tatuus Formula Master Honda, praktisch einem Formel 2-Rennwagen. Der Landwirt und Geflügelzüchter aus dem Delbrücker Ortsteil Westenholz gehört zu den festen Größen beim Bergrennen.

Da das Rennen heute zu Ende geht, freuen wir uns schon auf das nächste Jahr.

Bildquellen

  • Siegerehrung: Bianka Specker
  • Start: Bianka Specker
  • Start2: Bianka Specker
  • Siegerehrung: Bianka Specker
  • Team Voss: Bianka Specker