Achtung: „Falscher Polizeibeamte“- bitte sprechen sie mit ihren Angehörigen darüber !

Symbolbild

Die Lübecker Polizei warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter im Eutiner Bereich. Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern häufen sich gerade am heutigen Freitagvormittag (13.09.) auf der Eutiner Polizeidienststelle. Die gleichen Fälle wurde aus verschiedenen Landkreisen gemeldet mit der Bitte der Polizei, eine zeitnahe Warnung rauszuschicken.

Sprechen sie mit Bekannten und Verwandte darüber, damit sie nicht zu Opfern werden!

Die Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus. Den Geschädigten wurde am Telefon erklärt, dass Ermittler der Polizei Listen mit möglichen Einbruchsobjekten sichergestellt haben und der nun Angerufene und insbesondere dessen Vermögenswerte gefährdet sind. 

Dieses stimmt natürlich nicht! Seinen Sie wachsam und machen Sie am Telefon keine Angaben. 

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. 

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. 

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. 

Derzeitige häufige Variante: 

Es meldete sich eine männliche Person und gab sich als Polizeibeamter aus. Die Lügengeschichte variiert leicht, doch die Täter beweisen enorme Ortskenntnisse und nennen Straßennamen.

Dort seien ein oder mehrere Täter festgenommen worden. Geschickt lenkt der Anrufer über zu Fragen über Wertsachen. Die Anrufe gipfeln in der Regel in dem Angebot, dass die angebliche Polizei Geld, Schmuck oder Münzen in Verwahrung nimmt.

Folgende Hinweise sind wichtig: 

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.  
  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. 
    • Dazu zählen auch Geldüberweisungen mittels Geldtransferunternehmen (Moneygram, Western Union, RIA, etc.). 
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. 
  • Lassen Sie sich nicht davon beirren, dass die Anrufer augenscheinlich über Ihre Lebensumstände informiert sind. 
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. 
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt – in diesem Fall die (echte) Polizei. 
  • Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. 

Hinweis: Nicht Weiterleiten lassen – selber auflegen und das Gespräch beenden und dann die ECHTE Polizei mit der 110 selber wählen!

Bildquellen

  • Polizeiwagen: Bianka Specker
  • Polizeiwagen: Bianka Specker