Schüsse und in Halle und Landsberg, zwei Tote

Die Polizei hat zwei offizielle Gefahrenmeldungen herausgegeben, eine für Halle und eine für Landsberg. Die Anwohner werden gebeten, ihre Wohnungen und Häuser nicht zu verlassen.

Die Stadt Halle spricht inzwischen von einer Amoklage. Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat einen Krisenstab eingerichtet, das bedeutet, dass alle Rettungskräfte der Feuerwehr in in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

Es fielen Schüsse in Halle und Landbergs, Orte des Geschehen sollen ein Dönerladen sowie ein jüdischer Friedhof gewesen sein. Es soll eine „Granate“ am Türrahmen des Eingangs des Dönerladens abgeprallt sein.

Halle

Nach dem Angriff in Halle sollen mindestens zwei Täter in Tarnanzügen den Tatort verlassen haben, wie mehrere Medien berichten. Inzwischen konnte ein Schütze festgenommen werden. Die Stadt Halle spricht nach den Schüssen von einer „Amoklage“ und riegelt die Stadt mit Sicherheitskräften nahezu ab.


Ein Täter soll nach dem Angriff auf den Dönerladen kurzzeitig mit einem Taxi die Flucht ergriffen haben. Der Taxifahrer wurde unbestätigten Angaben zufolge verletzt, als er sich weigerte dem Bewaffneten sein Auto zu überlassen. Der Angreifer zu Fuß auf der Flucht sein, berichten deutsche Medien übereinstimmend.

Auch im 15 Kilometer entfernten Landsberg gab es Schüsse, ob es einen Zusammenhang mit den Vorfällen in Halle gibt, kann derzeit noch nicht bestätigt werden.

Heute ist der höchste jüdische Feiertag namens Jom Kippur

Laut mehreren Medienberichten gehen die Behörden von einer „besonderen Lage“ aus und haben nun daher alle verfügbaren Polizeieinheiten nach Halle beordert. Die deutsche Bahn sperrte zudem den Bahnhof. Außerdem wurden die Sicherheitsvorkehrungen bei mehreren Synagogen in Deutschland verschärft.

Die Lage ist noch sehr unübersichtlich, mehr Informationen folgen, sobald sie vorliegen.

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