Kampfmittelräumdienst und Taskforce der Feuerwehr bei der Staatsanwaltschaft Lübeck im Einsatz

Symbolbild

Am Morgen des heutigen Tages hat es einen Polizei- und Feuerwehreinsatz im Gebäude der Staatsanwaltschaft in Lübeck gegeben. Der Bereich um die Staatsanwaltschaft wurde über mehrere Stunden durch die Einsatzkräfte abgesperrt. 

Einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft war beim Öffnen der Tagespost eine Briefsendung verdächtig vorgekommen. Diese war an die Staatsanwaltschaft adressiert, wies aber im Adressfeld zusätzlich eine weitere Anschrift auf. 

Der Inhalt der Postsendung bestand aus mehreren Umverpackungen, teilweise auf kleinstes Format gefaltet, in denen ein runder Gegenstand und Schnüre zu ertasten waren. 

Aufgrund dieser Verdachtslage hat die Staatsanwaltschaft die Polizei informiert, die daraufhin das Erforderliche veranlasste. 

Durch die Einsatzkräfte wurde entschieden, aus Sicherheitsgründen den Kampfmittelräumdienst und die auf chemische Stoffe spezialisierte Analytische Taskforce der Feuerwehr hinzuzuziehen. 

Die Untersuchung der Briefsendung durch die Spezialkräfte hat ergeben, dass tatsächlich keine Gefahr von dieser ausgegangen ist. 

Entgegen anderslautender Mitteilungen befand sich in dem Umschlag auch kein Pulver oder eine pulvrige Substanz. 

Die Herkunft der Briefsendung muss noch geklärt werden. Es befand sich darin unter anderem ein Schriftstück in derzeit noch unbekannter Schrift. Zum weiteren Inhalt des Briefes werden seitens der Behörden zurzeit keine Angaben gemacht. 

Inwieweit sich aus diesem Sachverhalt ein Anfangsverdacht wegen einer Störung des öffentlichen Friedens durch das Vortäuschen einer Straftat gem. § 126 Absatz 2 Strafgesetzbuch ergibt, wird derzeit durch die Staatsanwaltschaft geprüft. 

Wir berichten nach, sobald uns weitere Informationen vorliegen.

Bildquellen

  • Polizei: Gerd Altmann