Stadt Osnabrück und Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung gründen die „Ringlokschuppen Osnabrück GmbH“

Entscheidung für die Zukunft: (v.l.) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Christian Mohrbutter, Andreas Pache, Manfred Hülsmann (alle Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung), Mike Bohne (Stadt Osnabrück) und Stadtbaurat Frank Otte haben den Gründungsvertrag der Ringlokschuppen Osnabrück GmbH unterzeichnet.

Die Stadt Osnabrück und die Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung haben am Montag im Rathaus der Friedensstadt die „Ringlokschuppen Osnabrück GmbH“ gegründet.

In die Gesellschaft bringt die Stadt inklusive des Grundstücks drei Millionen Euro, die Stiftung fünf Millionen Euro ein. „Bei der Sanierung des Ringlokschuppens und dem Umbau zu einem Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz fungiert die Gesellschaft als Bauherrin“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, nachdem er den Gründungsvertrag unterschrieben hatte. Axel Kolhosser, der das Projekt für die Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung leitet, erklärte: „Die Gesellschaft erteilt beispielsweise Bauaufträge, überwacht den Baufortschritt und führt die Abstimmungsgespräche mit den zukünftigen Nutzern.“

Während der Umbau im Inneren darauf abzielt, Forscherinnen und Forschern im Bereich Künstliche Intelligenz sowie Startup-Unternehmen ideale Bedingungen zu bieten, bleiben die denkmalgeschützten, historischen Fassaden und das Rahmentragwerk bei der Sanierung erhalten. Gleichzeitig wird das Gebäude energetisch ertüchtigt und die Freifläche im Innenbereich des nahezu halbrunden Ensembles als Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität aufgewertet.

Erst am vergangenen Freitag hat Bundesminister Horst Seehofer bekanntgegeben, dass der Bund die Revitalisierung des Ringlokschuppens über das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit sechs Millionen Euro fördert.

Bildquellen

  • Ringlokschuppen Osnabrück GmbH: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein