Aktion „Impfbus“ startet an der Katharinenkirche

Sozialvorstand Katharina Pötter, die Leiterin des städtischen Krisenstabes mit einem Mitarbeiter der Johanniter vor dem Impfbus, der jetzt überall dort eingesetzt wird, wo viel Publikum ist.

Mobile Teams kommen überall dort hin, wo viele Menschen sind

Wenn die Leute nicht ins Impfzentrum kommen, dann kommt das Impfzentrum eben zu den Leuten. Beziehungsweise, es fährt zu den Leuten, denn ein mobiles Impfteam ist zurzeit mit einem Bus unterwegs und hält überall dort, wo viele Menschen sind. Start war an der Katharinenkirche, wenige Schritte vom Spielplatz am Adolf-Reichwein-Platz entfernt und damit ganz in der Nähe von vielen beliebten Cafés und Kneipen. 

70 Prozent aller aktuell Infizierten im Stadtgebiet sind jünger als 30 Jahre. „Bei den Älteren gibt es zurzeit hingegen kaum Infizierte, was mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der frühen Impfung zusammenhängt“, sagt Katharina Pötter, die Leiterin des Corona-Krisenstabes. „Jetzt möchten wir so viele Jüngere wie möglich motivieren sich ebenfalls durch eine Impfung zu schützen und deshalb setzen wir den Bus ein.“ 

Wer am Freitag bei einer Rhabarberschorle, einem Eis oder einem anderen Kaltgetränk das Wochenende einläutete, konnte sich bei der Gelegenheit auch gleich impfen lassen. Weitere Haltestellen sind zum Beispiel an beliebten Spielplätzen oder vor Schwimmbädern geplant. 

Am, Samstag, 31. Juli, geht es weiter zur Halle Gartlage. Dort steht der Bus dann von 8.30 bis 16 Uhr während des beliebten Flohmarktes. Die weiteren Haltestellen werden unter www.osnabrueck.de/impfen veröffentlicht.

Bildquellen

  • Impfbus: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde