Osnabrück: 37-Jähriger nach versuchtem Tötungsdelikt in Untersuchungshaft

Am Samstag, den 7. Februar 2026, gegen 11:15 Uhr, kam es in der Osnabrücker Innenstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 30-jährigen Mannes.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler gerieten der 30-Jährige und ein 37-jähriger Mann im Bereich der Pfaffenstraße – unmittelbar an einer aktuellen Baustelle nahe dem Übergang zur Wassermannstraße – auf offener Straße in ein Streitgespräch.

Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 37-Jährige mit einem Gegenstand mehrfach auf das Opfer eingestochen haben.

Der schwer verletzte 30-Jährige konnte sich selbstständig in ein nahegelegenes Krankenhaus begeben. Nach aktuellem Stand besteht keine akute Lebensgefahr mehr für ihn.

Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort angetroffen und vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde er einem Haftrichter am Amtsgericht Osnabrück vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

Die genauen Hintergründe der Tat sowie der exakte Tatablauf sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei sicherte am Tatort umfangreiche Spuren.

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Osnabrück zu melden:
Telefon: 0541 327 3103 oder 0541 327 2115 (auch außerhalb der Geschäftszeiten).