Romandebüt von Ricarda Messner im Museumsquartier Osnabrück

Museumsquartier Osnabrück. Foto: Bianka Specker

Ricarda Messner ist am 26. Februar ist zu Gast im Museumsquartier Osnabrück und stellt ihr Debüt „Wo der Name wohnt“ vor. Die Lesung mit anschließendem Gespräch beginnt um 18:30 Uhr, der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Hausnummer 36 und 37 – jahrelang lebten Ricarda Messners Großeltern und sie selbst in direkter Nachbarschaft in Berlin. Als Kind spielte die Enkeltochter Tischtennis auf dem Glastisch im Wohnzimmer der Großeltern, als Erwachsene löst sie deren Wohnung auf und bringt Besteck, Töpfe und Musikkassetten zu sich nach nebenan. Doch sie möchte noch mehr bewahren: den Familiennamen Levitanus.

Der Wunsch, diesen Namen wieder anzunehmen, begleitet sie im Alltag und führt sie schließlich nach Riga. Dort folgt sie den Worten ihres Urgroßvaters Salomon und entdeckt ein Fenster im ehemaligen Rigaer Ghetto, das eng mit ihrer Familiengeschichte verbunden ist. Entlang dieser Spur zeichnet sie die Bewegungen von vier Generationen nach – vom sowjetischen Lettland der 1970er Jahre bis nach Deutschland.

Ricarda Messner, geboren 1989, ist Mitbegründerin und Herausgeberin des vielfach ausgezeichneten Flaneur Magazins, das sich in jeder Ausgabe einer Straße in einer anderen Stadt widmet. Für ihren Debütroman „Wo der Name wohnt“ erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Die Lesung wird in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachsen und der Volkshochschule Osnabrück durchgeführt.

Infobox

  • Lesung und Gespräch
  • Freitag, 26. Februar 2026, 18:30 Uhr
  • Museumsquartier Osnabrück,  Lotter Str. 2, 49078 Osnabrück
  • Eintritt: 9 € (ermäßigt 7 €) 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachsen und der Volkshochschule Osnabrückstatt.