Europas Weg zu den Sternen
Neue Show im Planetarium Osnabrück erzählt die Geschichte der leistungsstärksten bodengebundenen Sternwarte der Welt

Die Pracht des südlichen Himmels kann man von La Silla, der ersten Sternwarte der ESO, aus bewundern. Das Band der Milchstraße, einschließlich der zentralen Region unserer Galaxie, erstreckt sich über den Himmel mit einer Vielzahl von Sternen, die von dunklen Staubbahnen durchzogen werden. Im Vordergrund ist das MPG/ESO 2,2 Meter lange Teleskop zu sehen.

Das Planetarium Osnabrück zeigt ab Dienstag, 5. Februar, die neue Planetariums-Show „Europas Weg zu den Sternen“. Die Show erzählt in epischen Bildern die Erforschung des südlichen Himmels durch die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, ESO).

Die ESO ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Ihren Hauptsitz hat sie in Garching in der Nähe von München. Von hier aus verwaltet sie drei einzigartige Beobachtungsstandorte in der Atacama-Wüste in Chile.

Zahlreiche Entdeckungen aufgrund astronomische Spitzenforschung

In teils mehr als 5000 Metern Höhe betreibt die ESO hier die leistungsstärksten bodengebundenen Teleskope auf dem Planeten Erde. Die Forschungseinrichtungen schaffen die Voraussetzungen für astronomische Spitzenforschung und verhalfen zu zahlreichen Entdeckungen wie beispielweise der Beweis der Existenz eines Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße.

Die Milchstrasse über dem VLT in der Atacama Wüste

Auf einem abgelegenen Berggipfel, 2600 Meter über dem Meeresspiegel in der chilenischen Atacama-Wüste, liegt das weltweit modernste Observatorium für sichtbares Licht. Das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte ist nicht nur ein Fenster zum Universum, sondern auch ein Fest der modernen Wissenschaft und Technologie. Das Foto zeigt zwei der vier Unit-Teleskope, aus denen das VLT besteht. Mit riesigen Spiegeln von 8,2 Metern Durchmesser, empfindlichen Detektoren und modernster adaptiver Optik setzt das VLT bei jeder Gelegenheit auf Spitzentechnologie. Sogar die Teleskopgehäuse – die Kuppeln – sind sehr fortschrittlich und werden thermisch gesteuert, um Luftturbulenzen in der Teleskopstruktur zu reduzieren. Jede Nacht untersucht das VLT den Himmel, um Entdeckungen über das Universum zu machen. Auf dem Foto ist die Ebene der Milchstraße zu sehen, die zwischen den beiden Unit-Teleskopen schwingt.

Europas Weg zu den Sternen

Die neue Planetariums-Show nimmt das Publikum mit hinter die Kulissen der Europäische Südsternwarte und gibt Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit, in die Historie, die Technik und die Menschen dahinter.

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Sie macht grundlegenden Aspekten einer Sternwarte verständlich und gibt einen umfassenden Einblick in die Astronomie als Wissenschaft: beginnend mit der Standortuntersuchung, um den besten Platz für die Himmelsbeobachtung zu finden, bis hin zum Bau der Teleskope und deren Einsatz, wenn Astronomen die Mysterien des Universums aufdecken.

Wann und wo ist die Premiere?- Platzreservierung erforderlich

Das Planetarium im Museum am Schölerberg zeigt „Europas Weg zu den Sternen“ erstmalig am Dienstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr. Alle folgenden Termine unter: www.planetarium-osnabrueck.de. Das Programm ist geeignet für Zuschauer ab circa zehn Jahre.

Eine Platzreservierung unter 0541 323 7000 oder info@museum-am-schoelerberg.de ist erforderlich.


 

  • Dienstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr
  • Planetarium im Museum am Schölerberg
  • „Europas Weg zu den Sternen“
  • Altersempfehlung ab 10 Jahren
  • Platzreservierung unter 0541 323 7000 oder info@museum-am-schoelerberg.de erforderlich!
  • Der Eintritt pro Person beträgt 6,50 Euro für Erwachsene (mit Kindern und Ermäßigte 3,50 Euro) und 2,50 Euro für Kinder.

Anschließende Termine:
Samstag | 09.02.2019 | 17 Uhr
Dienstag | 12.02.2019 | 19.30 Uhr
Samstag | 16.02.2019 | 17 Uhr
Dienstag | 19.02.2019 | 19.30 Uhr
Samstag | 23.02.2019 | 17 Uhr
Samstag | 02.03.2019 | 17 Uhr

Bildquellen

  • La Silla soon after sunset: ESO-José-Francisco-Salgado
  • Monuments of science*: ESO-José-Francisco-Salgado