Mann stößt Kind und Mutter im Frankfurter Hauptbahnhof vor Zug

Frankfurter Hauptbahnhof

Im Frankfurter Hauptbahnhof spielten sich heute morgen dramatische Szenen ab. Kurz vor 10 Uhr sei ein Kind von einem Zug erfasst worden. Laut einer Sprecherin der Polizei Frankfurt, soll ein Mann afrikanischer Herkunft den acht Jahre alten Jungen und dessen Mutter auf die Gleise gestoßen haben.

Das Kind starb noch an der Unfallstelle. Die Mutter überlebte verletzt.

Die Tat geschah laut hessenschau.de auf Gleis 7 und wurde von vielen Zeugen, darunter auch Kindern, beobachtet, einige brachen weinend auf den Gleisen zusammen, Menschen schrien.

Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Unter anderem waren 16 Rettungswagen und ein Hubschrauber vor Ort.

Ersten Informationen zufolge, soll es keine erkennbare Verbindung zwischen dem mutmaßlichen Täter und den Opfern gegeben haben. Ob der Mann polizeibekannt ist, sei derzeit nicht bekannt, die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Gleise mussten gesperrt werden. Es kann noch in Folge des Vorfalls zu zahlreichen Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen kommen.

In Voerde wurde am 20. Juli eine Frau von einem ihr unbekannten Mann auf die Gleise gestoßen, der Mann war aktenkundig. Wie die zuständige Duisburger Polizei am vergangenen Montag mitteilte, war der in Deutschland geborene serbische Staatsbürger unter anderem mehrfach wegen Körperverletzung, Bedrohung und Diebstahls aufgefallen.

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