Die Adventszeit hat begonnen

Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Wochen, in der die Christenheit sich auf Weihnachten vorbereitet. Der Advent beginnt, nach katholischer wie evangelischer Tradition, mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntags. Heute am 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr.

Christen besinnen sich in dieser Zeit darauf, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Deshalb zünden sie zum Beispiel abends am Adventskranz die Kerzen an.

Aus der Bibel, Röm 13,11-14a:

„Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; sondern zieht an den Herrn Jesus Christus.“ 

Die Waffen des Lichts anlegen? Im Brief an die Epheser schreibt Paulus: 

Eph 6,13ff: „Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.“ 

Lebt aus dem Glauben, sagt Paulus.

„Und der Friede Gottes, der größer ist als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann, der bewahre eure Herzen und Gedanken im Glauben an Christus Jesus.“ (Phil 4,7).

In den dunklen Zeiten des Jahres und auch des Lebens ist der Glaube in der Lage, den Menschen Stärke zu geben. Es ist nicht ein Leben des Laissez-faire gemeint, dass alles schon gut gehen wird, sondern es ist die innere Einkehr, die kostbare Zuversicht gemeint. Wir wissen um die Ernsthaftigkeit der Lage, dennoch lassen wir uns das Licht nicht nehmen.

Der Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ..

laßt uns ein Licht anzünden.

Bildquellen

  • adventosk: Bianka Specker