Finanztransaktionssteuer trifft Kleinsparer und nicht Spekulanten

Zur geplanten Finanztransaktionssteuer erklärt der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. Florian Toncar:

Geld

„Die geplante Finanztransaktionssteuer wird nicht in erster Linie Spekulanten treffen. Vielmehr will Finanzminister Scholz mit dem Aktienhandel ausgerechnet die transparenteste und am dichtesten regulierte Art von Wertpapieren besteuern. Betroffen wären davon vor allem Kleinsparer, die Geld für die Altersvorsorge oder ihre Kinder anlegen.

Auch Lebensversicherungen und Versorgungswerke, die sich um die Altersvorsorge von Millionen Menschen kümmern, werden die Steuer zahlen müssen. Nachdem den Anlegern das Leben in den letzten Jahren bereits durch Negativzinsen und überbordende Bürokratie bei der Geldanlage schwer gemacht worden ist, soll jetzt die nächste dicke Belastung kommen. Die FDP-Fraktion lehnt diese Vorsorgesteuer entschieden ab.

Was wir in Deutschland stattdessen brauchten, wäre das glatte Gegenteil:

eine umfassende Initiative zur Stärkung von Vermögensaufbau und Altersvorsorge für die breite Mitte der Gesellschaft, vor allem die Steuerfreiheit von Gewinnen aus langfristigen Geldanlagen.“

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