Niederländische ehemalige Spitzensportler nehmen am Kaltwetter-Training der Streitkräfte teil

Ehemalige Spitzensportler wie David Mendes da Silva, Michael Mols und Dyanne Bito stellen sich vom 11. bis 13. Dezember der ultimativen Herausforderung. Zusammen mit den in Litauen stationierten niederländischen Soldaten werden sie ein Kaltwettertraining absolvieren. Dieses Training ist Teil der Übung, die die Niederlande im Rahmen der NATO verstärkten Forward Presence Battlegroup in Litauen durchführen.

Die ehemaligen Spitzensportler, 5 ehemalige Fußballspieler und 2 Basketballspieler, nehmen an einem Abend und einem Tag am Kaltwettertraining der Bundeswehr teil. Eine spezielle norwegische Trainingseinheit, die auf militärische Einsätze unter extremen Wetterbedingungen spezialisiert ist, führt das Trainingsprogramm durch. Um unter solchen Bedingungen arbeiten zu können, muss man über besondere Fähigkeiten, Fachwissen, Ausdauer und Teamgeist verfügen.

Neben dem Kaltwettertraining werden die Spitzensportler am 13. Dezember auch an einem Sportturnier mit NATO-Soldaten und 50 Kindern aus den Heimen um Vilnius teilnehmen. Mit dem Sportturnier will das Militär die Jugendlichen zu einem unterhaltsamen Tag voller Fußball und Spiel begeistern. Die Veranstaltung ist als Geste der NATO-Truppen für die Gastfreundschaft Litauens gedacht und zeigt die starke Einheit und Solidarität, die zwischen den NATO-Mitgliedstaaten durch gemeinsame Ausbildung aufgebaut wurde.

Neben 1.600 Militärangehörigen anderer Nationalitäten sind etwa 250 niederländische Militärangehörige in Litauen stationiert, die für die militärische Stärkung der NATO an der Ostgrenze Europas zuständig sind und als verstärkte Forward Presence bekannt sind. Der Einsatz dient als beruhigende Maßnahme für die osteuropäischen NATO-Verbündeten und soll auch ein Signal an Russland senden.

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