Zusätzliche Ermittler nach sexuellen Übergriffen und Vergewaltigung in Leiden (NL)

Leiden bei Nacht

Die Polizei in Leiden nimmt die jüngsten sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen in der Stadt sehr ernst. Zusätzliche Ermittler wurden in den Fall einbezogen und Polizisten sind häufiger abends und nachts auf Streife unterwegs. Auf der Suche nach den Tätern werden DNA- und Kamerabilder gesammelt.

Mehr Personal für mehr Sicherheit

„Es geht darum, Prioritäten zu setzen“, sagt ein Sprecher. Am Donnerstag sprachen Polizei, Gemeinde und Studentenverbände über die jüngste sexuelle Gewalt. Die Polizei rät, es immer zu melden, und die Verbände bitten ihre Mitglieder, nicht allein nach Hause zu fahren.

Leidener Studenten sind besorgt, nachdem es innerhalb eines Monats zwei sexuelle Übergriffe und eine Vergewaltigung in der Innenstadt gegeben hat. „Leiden ist eine super gemütliche Studentenstadt“, sagt Simone Reurings vom Vereinigung Catena. „Es ist sehr schade, dass es ein Gefühl der Unsicherheit gibt.“ Harold Janssen vom Vereinigung Quintus: „Alle Frauen und Männer in Leiden müssen in der Lage sein, sicher auf der Straße zu gehen.“

Täter sollen nicht ungestraft davonkommen

Bürgermeister Henri Lenferink fordert die Einwohner auf, „aufeinander aufzupassen“. „Wenn Sie etwas Verdächtiges sehen oder hören, rufen Sie die Polizei und melden Sie es. Täter dürfen damit nicht ungestraft davonkommen.“

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