Heiraten in Zeiten der Coronakrise

Trauungen nur mit Einschränkungen möglich

Viele Trautermine dürften schon weit vor der Coronakrise geplant worden sein. Der „schönste Tag“ im Leben vieler Paare wird allerdings nun durch die zahlreichen Beschränkungen geschmälert. Zwar werden alle Trauungen, für die bereits Eheschließungstermine vereinbart wurden, durchgeführt, aber es gibt Einschränkungen:

„Neben den Standesbeamten dürfen lediglich das Brautpaar, maximal zwei Trauzeugen und bei Bedarf ein Dolmetscher anwesend sein“, erklärt die Fachbereichsleiterin Bürger und Ordnung, Heike Pape. „Es mag unromantisch kein, aber nur durch konsequente Kontaktminimierung bei allen Anlässen und in allen Lebensbereichen können wir die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen.“

Aktuell bietet das Standesamt den Brautpaaren die Übertragung der Trauungszeremonie per Webcam an (www.osnabrueck.de/heiraten). Gerade vor dem Hintergrund, dass der Großteil der Freunde und Familie nicht live vor Ort sein können, ist dies eine schöne Möglichkeit, zumindest per Live-Bild-Übertragung an der Zeremonie teilhaben zu können. Wenn Brautpaare von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, ist die Entscheidung und Ihre Freigabe der Übertragungsrechte noch spontan am Tag der Eheschließung möglich.

Bereits seit dem 20. März sind private Feiern mit mehr als zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern verboten, so dass auch der Rahmen für die Hochzeitsfeiern deutlich eingeschränkt ist.

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