CDU-Kreistagsfraktion will Varusschlacht – Museum unterstützen

Auf Initiative des Bramscher CDU–Kreistagsabgeordneten Andreas Quebbemann hat die CDU-Kreistagsfraktion im Kalkrieser Varusschlachtmuseum getagt und Beschlüsse zu deren Unterstützung gefasst.

Geschäftsführer Dr. Stefan Burmeister stellte die Herausforderungen des derzeit Corona bedingt geschlossenen Museums durch die Pandemie dar. Statt jährlich ca. 75.000 Besucher werde man dieses Jahr ca. 30.000 Besucher zählen. Zugleich gab er einen Einblick in anstehende Projekte mittels virtueller Realität, um den Park des Museums noch besser für Besucher zu nutzen, die Zusammenarbeit mit Schulen und geplante Ausstellungen.

„Wenn unsere wichtigste Kultureinrichtung dramatische Einnahmeausfälle durch Zwangsschließungen hat, kommen wir um einen Sonderzuschuss des Landkreises in Höhe von etwa 250.000 Euro nicht umher“, stellte Johannes Koop, CDU-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Aufsichtsrat der Varusschlacht fest.

„Allein aufgrund der tariflichen Steigerungen bei den Personalkosten ist eine moderarte Anpassung des Zuschusses um 50.000 Euro nach Jahren konstanter Beträge auch verständlich, zumal teilweise auf Wiederbesetzungen verzichtet wurde“, so Quebbemann.

Die CDU-Kreistagsfraktion steht hinter dem Museum

„Die CDU-Kreistagsfraktion steht auch in diesen beiden Punkten voll hinter dem Museum“, berichtete Koop. Begrüßt wurde seitens der Fraktionsmitglieder zudem die Zusage, auch zukünftig nicht nur auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, sondern auch breitenwirksam Angebote vorzuhalten.

Wer „Barbaren“ gesehen hat muss nach Kalkriese, brachte Koop als praktisches Beispiel und empfahl abschließend, als Kreistag die Räumlichkeiten zu nutzen.

Die Werbeplakate für die Netflix Serie „Barbaren“ waren überall in Osnabrück zu sehen.

Bildquellen

  • Foto-Kalkriese: CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück
  • Barbaren: Bianka Specker