BOB: Nur eine gute Erreichbarkeit und Kundenfreundlichkeit beleben die Innenstadt

„Es sind nicht autonom fahrende Autos, sondern Menschen in den Autos, die den Einzelhandel in der Stadt beleben“, so Dr. Steffen Grüner (BOB) zu den Verlautbarungen des Ratsmitgliedes Michael Kopatz und den NOZ Bericht.

Ob Friedrichstrasse in Berlin, Markthallen in Hannover oder die Johannisstrasse in Osnabrück: Dort, wo der Individualverkehr  ausgesperrt werde, sinke die Kundenfrequenz und dominierten zum Schluß die 1-Euro-Läden, legt Steffen Grüner dar.

Die Idee der Grünen und anderer Parteien in Osnabrück, alle Einkäufe mit dem Rad zu erledigen, ginge nicht nur für den Einzelhandel, sondern auch für Senioren oder die 5-köpfige Familie an der Lebensrealität vorbei.

„Osnabrück muss der besonderen Beziehung seiner Kragengemeinden und deren circa 102.000 Einwohnern gerecht werden, dies kann nicht nur per Fahrrad oder ÖPNV geschehen“, erläutert Dipl.-Ing. Reimer Thiessen, ehemaliger Verkehrsplaner und BOB Mitglied aus Belm.

„Das heißt natürlich auch, sinnvolle Radwege anzulegen. Statt einer 150 Meter langen Protected Bike Lane (PBL) für 435.000 Euro setzen wir uns für zwei Radwege/Schnellradwegen nach Kopenhagener Muster von den Randgemeinden wie Georgsmarienhütte ins Zentrum Osnabrück ein“, erklärt BOB Mitglied Wolfgang Wesseler aus Georgsmarienhütte. 

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