Erneuter Zitteranfall bei Merkel während der Nationalhymne

Es ist bereits der dritte Zitteranfall der Kanzlerin in den letzten drei Wochen, wir berichteten hier und hier über die Vorfälle, die weltweit für Aufsehen sorgten.

Nach dem Zittern, was weltweit auch große Sorge um die deutsche Bundeskanzlerin ausgelöst hatte, war Dehydrierung für das Zittern verantwortlich gemacht worden. 

Laut diversen ausländischen Medien soll die Kanzlerin zuvor schon Zitteranfälle erlitten haben, es wurde und wird im Ausland ausgiebig im Gegensatz zu den hiesigen Medien über den Gesundheitszustand der Kanzlerin spekuliert. 

Anstand und Respekt und der Würde vor dem Amt

Anstand und Respekt einer Person gegenüber steht nicht im Widerspruch zu der großen wichtigen staatspolitischen Rolle, die die deutsche Bundeskanzlerin innehat. Von solch einer wichtigen Person ist eine angemessen Reaktion zu erwarten, da sie sonst dem Land und der Rolle des Kanzlers und nicht zuletzt ihrem Ansehen großen Schaden zufügt.

In anderen Staaten werden von hohen Amtsträgern gesundheitliche Zeugnisse erwartet, wie etwa beim amerikanischen Präsidenten etwa einmal jährlich, damit keine Zweifel an der Stärke der Amtsführung zu erwarten sind.

Der dritte Zitteranfall!

Es ist wie bei den letzten Zitteranfällen zu beobachten, dass das Zittern schlagartig endet, wenn die Kanzlerin sich in Bewegung setzt.

Wie wir berichteten, hatte Peter Garrard, Professor an der Universität St. George’s, London, nachdem er die Aufnahmen der ersten Zitteranfälle gesehen hatte festgestellt, dass die Symptome der Kanzlerin „mit zu einer Diagnose des orthostatischen Zitterns passen“ würde, so der Londoner Professor in der MailOnline.

Orthostatischer Tremor

Der Orthostatische Tremor ist eine seltene Erkrankung und neigt dazu, Menschen in den sechziger Jahren zu treffen. Von der Kanzlerin ist derzeit keine medizinische Erkrankung offiziell bekannt, sie ist 64 Jahre alt.

Die Patienten können beim Stehen unter Schütteln der Beine leiden, das sich auf den Oberkörper ausbreiten kann. Es hört oft auf, wenn sie sich bewegen oder wenn sie sich an einem Pult festhalten können oder irgendwo anders Halt finden. 

Gesundheitsproblem wird von Regierung und Kanzlerin dementiert


Regierungssprecher Steffen Seibert betonte die letzten Male, dass es der Kanzlerin gut gehe.

Beim ersten Zitteranfall wurde dies auf schwüle Hitze und einen Wassermangel zurückgeführt, der nach drei Gläser Wassern behoben worden war.

Beim zweiten Mal wurde als Grund ein psychologisches Problem genannt: Die Kanzlerin habe so sehr daran gedacht, dass sie ein erneutes Zittern vermeiden wolle, dass genau dies eingetreten sei – „also ein psychologisch-verarbeitender Prozess“, dies soll ein Regierungsvertreter zu Reuters gesagt haben.

Die Kanzlerin hatte Zweifel an ihrem Gesundheitszustand ebenfalls in beiden Fällen zurückgewiesen.